Integriertes Management des Parasitären Risikos: die beschäftigung des Saisonbeginns!

Wiederkäuer sind während der Weidesaison sehr oft mehreren Parasiten ausgesetzt, deren Eier oder Larven sie beim Grasen aufnehmen. Mit dem Heranreifen nisten sich diese Parasiten im erwachsenen Stadium in diversen Organen ihrer Wirtstiere ein: Faden- und Hakenwürmer im Darm, Leberegel in der Leber oder Saugwürmer im Pansen.

Einige dieser Parasiten richten in geringer Anzahl keine Schäden bei den Tieren an, die gegen sie bis zu einem gewissen Grad immun werden. Wird der Befall allerdings zu groß, verursachen diese Parasiten in den befallenen Organen z. T. irreversible Schäden. Die Tiere leiden an beeinträchtigtem Wohlbefinden, sie werden nicht mehr so alt und selbstverständlich fällt auch ihre Leistung ab. Dies ist umso gravierender, wenn ein Tier gleichzeitig von mehreren Parasitenarten befallen ist und diese in hohen Stückzahlen vorhanden sind.

Daher müssen alle Betriebe für ihre Tierhaltung unbedingt ein vernünftiges Endoparasitenmanagement über das Jahr hinweg betreiben. Dies umfasst drei Aspekte:

  • Eine regelmäßige qualitative und quantitative Überwachung auf Endoparasiten im Bestand durch entsprechende Analysen
  • Ein Weidemanagement zur Begrenzung der Infektion mit Parasiteneiern oder -larven
  • Ausscheidung von so vielen Parasiten wie möglich aus den Organismen. Dies kann insbesondere über Futterergänzungsmittel erfolgen, die Pflanzen enthalten, die für ihre Eigenschaften gegen Parasiten bekannt sind.

Endoparasiten bei Wiederkäuern können auf verschiedene Art und Weise nachgewiesen werden. In Kotproben kann man nach von den Parasiten über den Kot ausgeschiedenen Eiern suchen, diese identifizieren und mengenmäßig erfassen. So weiß man genau, welche Parasiten im Bestand vorhanden sind und wie stark der Befall zum Stichtag der Beprobung ist.

Sobald man in einem Bestand einen so starken Endoparasitenbefall festgestellt hat, dass dadurch die Gesundheit und die Lebenserwartung der Tiere und damit ihre Leistung in der Produktion beeinträchtigt werden, muss der Parasitendruck auf die Tiere deutlich gesenkt werden.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist das Zufüttern eines Ergänzungsmittels wie PARACLEAN PELLETS. PARACLEAN PELLETS enthält Pflanzen und Aromapflanzenextrakte, die teilweise seit alters her für ihre repellierende Wirkung auf Parasiten bekannt sind. Man wählt also den Weg über die Ernährung, denn es kommen unschädliche Pflanzenwirkstoffe und Futterkomponenten zum Einsatz, die die Tiere widerstandsfähiger gegen widrige Umstände in ihrem Umfeld machen.

PARACLEAN PELLETS

PARACLEAN PELLETS wird als äußerst wohlschmeckendes Granulat angeboten, das von Rindern, Schafen und Ziegen gerne gefressen wird. Es wird über 6 bis 10 Tage direkt ins Futter oder zum Mischen in den Futterwagen gegeben und ist somit problemlos in der Anwendung. Es kann unabhängig vom Alter der Tiere verfüttert werden, sobald sie Wiederkäuen, ebenso wie an laktierende oder trächtige weibliche Tiere.

Olivier Roy